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Ein Terminplaner und ein Notizbuch liegen auf einem Schreibtisch, beide sind mit bunten persönlichen Fotos gestaltet.

Kreativtipps

Gut organisiert dank Bullet Journal

Bloggerin Nic Hildebrandt gibt Tipps für die Gestaltung eines kreativen Terminplaners.

Von Nic Hildebrandt

Liebe Leserinnen und Leser,

seit fast 15 Jahren bin ich als Bloggerin und Freelancerin tätig und habe mein Büro seitdem immer in den eigenen vier Wänden gehabt. Es gab Zeiten, da war mein Arbeitsplatz auch mal der Küchentisch mitten im Trubel unserer kleinen Familie.

Um den Überblick zu behalten, nutze ich für mein Organisations- und Zeitmanagement nach wie vor den "guten alten" Terminplaner aus Papier. Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl, zwischendurch Dinge mit dem Stift zu notieren oder mit einem laut ausgesprochenen „Yesss!“ an eine erledigte Aufgabe einen Haken zu setzen. Dass ich den Terminplaner zusätzlich mit eigenen Fotos selbst gestalten kann, macht ihn noch persönlicher für mich.

Allen, die neugierig sind, wie mein persönliches Bullet Journal-System aussieht, verrate ich es in diesem Artikel. Vielleicht ist das ja auch etwas für Ihre (Arbeits-)Organisation?

Freude bei der Arbeit – mit persönlichen Fotos im Terminplaner

Ein aufgeschlagener Terminplaner liegt auf dem Tisch. Auf der rechten Seite ist ein Foto von Nic Hildebrandt zu sehen, auf der linken Seite ist ein Kalender mit To-dos abgebildet. Eine Hand kreuzt einen To-do-Punkt ab.
Mit Ihren Lieblingsfotos können Sie Ihren Terminplaner schnell und einfach personalisieren. Fotos: Nic Hildebrandt
Ihren Terminkalender direkt bestellen.

Ich mag es, wenn mein Arbeitsplatz fröhlich und bunt gestaltet ist. Das gilt sowohl für meine Büroutensilien als auch für meinen Terminplaner und die Notizbücher, die ich für meine Bullet Journaling-Methode benutze. Mein Terminplaner ist wie ein kleines Fotobuch. Zusätzlich zum persönlichen Foto auf dem Cover ist zwischen den Kalenderseiten ebenfalls ganz viel Platz für Lieblingsfotos. So erinnern mich in jedem Monat Fotos vom Vorjahr an schöne Momente – auch bei der Arbeit.

Was ist eigentlich ein Bullet Journal?

Das Wort Bullet Journal leitet sich von den englischen "bullet points" - den Stichpunkten - ab. Erfunden wurde das Bullet Journal von dem Designer Ryder Carroll, um mehr Struktur und Organisation bei der Arbeit zu erlangen. Bei dieser Methode werden in ein leeres Notizbuch oder Planer persönliche Termine und Aufgaben mithilfe individuell erstellter Symbole geschrieben. Der Gestaltung und Aufteilung sind dabei keine Grenzen gesetzt, sodass jedes Bullet Journal einzigartig ist und die eigene Produktivität bestmöglich fördert.

Bullet Journal im Homeoffice oder privat

Nic Hildebrandt sitzt am Schreibtisch vor ihrem Laptop und gestaltet ihren Terminplaner in der CEWE Fotowelt Software.
Neben der Organisation für das Homeoffice ist ein Bullet Journal auch als Hobby geeignet.

Bullet Journals sind eine schöne Sache, um private Ziele und Wünsche aufzulisten, Projekte zu dokumentieren, To-do-Listen festzuhalten oder Tagebuch zu schreiben. Bei der kreativen Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt: Sie können sich wunderbar mit kleinen Doodle-Zeichnungen, bunten Stiftfarben, witzigen Aufklebern und vielem mehr austoben. Für eine völlig freie Gestaltung eines Bullet Journals eignet sich übrigens ein Notizbuch mit Blankoseiten sehr gut, das viel Platz für die künstlerische Kreativität bietet.

Tipp: Bei Bullet Journals für die Organisation der täglichen Aufgaben im Job kann eine zu spielerische und kreative Gestaltung leicht ablenken. Ich setze für diesen Zweck auf eine kleine, übersichtliche Anzahl an Symbolen, um den Überblick zu wahren.

Der Schlüssel zum Organisationserfolg: Der „Bullet Journal Key“

Eine Frauenhand hält eine Karteikarte mit Symbolen und kurzen Erklärungen einer möglichen Bullet Journal-Legende.
Mein persönlicher „Bullet Journal Key“ umfasst eine übersichtliche Zahl an Symbolen, um meine Aufgaben und Termine zu organisieren.

Grundsätzlich ist ein „Bullet Journal Key“ eine individuelle Liste (Schlüssel) von Symbolen, die für unterschiedliche Tätigkeiten und deren Arbeitsstand stehen. Für die Organisation in meinem Terminplaner nutze ich lediglich eine Handvoll von simplen Symbolen und Zeichen, die mir genau zeigen, was ich noch zu tun habe und wo ich im jeweiligen Arbeitsablauf stehe. Um den Überblick zu behalten, versuche ich, möglichst einfache und einheitliche Symbole zu verwenden.

Entwickeln sie Ihre eigene Bullet Journaling-Methode

Bullet Journals sind immer individuell. Es gibt keine allgemeingültige Methode, Sie können die Art und Weise, wie Sie Symbole oder auch Farben zum Kennzeichnen Ihrer Aufgaben einsetzen, selbst bestimmen. Am besten probieren Sie einfach aus, was für Ihre Arbeitsweise und Ihre Organisation hilfreich ist. Denn am Ende ist es wichtig, dass das Bullet Journal zu Ihnen passt.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Ausprobieren und Organisieren.

Herzlichst
Ihre Nic

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